Die ersten Eindrücke
Nach dem letzten recht kurzen Eintrag möchte ich euch jetzt einen etwas ausführlicheren Eindruck davon geben was hier so abgeht!
Es fing alles schon nicht wirklich gut an, da mein Gepäck bei der Ankunft in Kyoto nicht auch mitgekommen war. War mein Umsteigen in Dubai verloren gegangen. Sass also die ersten zwei Tage echt auf dem Trockenen, konnte meine Klamotten nicht wechseln und dementsprechend echt mal GUT drauf! Aber es wurde mir dann am Mittwoch gebracht und ab dann ging es echt aufwärts. Auch weil ich inzwischen das Jetlack einigermassen überstanden hatte und auch die Menschen die mit mir redeten mehr oder weniger verstanden habe. Musste erstmal auf japanisch umstellen!! Inzwischen habe ich mich ganz gut eingelebt und auch schon ein paar lustige Stories erlebt!

Ich bin wohl leider schon sehr auffällig, vor allem weil ich schon ein wenig ausserhalb von der InnenStadt und damit auch abseits von möglichen Touristenpfaden wohne. So ziehen dann schon ab und zu mal kleine Kinder ihrer Mutter an der Jacke um denen dann mit ausgestrecktem Finger zu zeigen, was für ein „blondes Ungeheuer“ sie entdeckt haben!! Auf der anderen Seite ist Kyoto, so ein wenig ausserhalb der InnenStadt so schön, dass ich darüber hinweg sehe. Kleine süsse Gässchen die sich durch malerische Holzhäuser und Landschaften schlängeln und rote Lampen, die die angebotenen Speisen benennen sind hier überall.
Mit dem Zug in 10 – 15min zu erreichen ist Kyoto City. Und da merkt man dann doch dass man in einer Metropole wohnt. Nicht endende Shopping Strassen durch die sich Menschenmengen schlängeln, 9-stöckige Einkaufscenter, in denen man wirklich alles bekommen kann, Bankenviertel und Hochhäuser mit bunt blinkenden Leuchtreklamen. Und natürlich auch „Makudonaludo“ also MacDonalds, Starbucks und Konsorten. Lustig und gefährlich wird’s aber beim Verkehr. Überfahren wurde ich inzwischen jetzt schon fast dreimal, weil die Autos einfach immer aus der falschen Richtung kommen, bzw. ich beim Strassenüberqueren immer auf die
falsche Seite schaue. Das gleiche Problem gibt’s natürlich auch mit Fahrrad Fahrern, die hier mal richtig Kamikaze-mässig durch die Strassen donnern, und mit den Menschenströmen in den Einkaufsstrassen! Man geht bzw. fährt links vorbei. So bin ich auch schon sehr oft mit Fahrrädern bzw Menschen in Konflikt bekommen, weil die links an mir vorbei wollten und ich rechts an denen. Aber man arrangiert sich schon!Ein ganz komisches Erlebnis hatte ich gestern mit einem Taxi. Beim drauf zugehen ging auf einmal die Tür auf, gegen die ich dann natürlich fast gelaufen bin. Mir wurde dann erklärt, dass bei allen Taxen die Türen automatisch auf und auch wieder zugehen! Gilt als Service, wenn der Fahrgast sich nicht bemühen muss dies eigenhändig zu tun.
Naja, die Tage dann mehr aus dem Land des tausendmaligen Bedankens und Entschuldigens!!
Bis dann!


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