Japan - Der alltägliche Wahnsinn

Das Tagebuch zu dem 12-monatigem Aufenthalt in Japan ... Studium an der Ryukoku in Kyoto, Neues, Interessantes, Skuriles, Lustiges ...

Sonntag, Juli 30, 2006

Ferien!

Es ist endlich so weit! Ich habe Sommerferien! Nachdem alle Klausuren vorbei sind und auch die Pflichtbesäufnisse mit Lehrern und und nach Hause gehenden Mit- Austauschschülern gelaufen sind hatte ich dann die letzen Tage ein wenig Zeit durch Kyoto und Osaka zu tingeln. Diese Besäufnisse haben hier in Japan echt Tradition. Es ist unglaublich welche Szenen sich abspielen wenn Geschäftsmänner von ihren Chefs zum trinken eingeladen (und dementsprechen zum trinken gezwungen) werden! Sich übergebende Männergruppen im Anzug und Tasche sind genauso normal wie auf den Strassen liegende und schlafende "Trinkfeste Herren". Bei uns war es nicht ganz so schlimm. Trotzdem war die Stimmung gut! Neben mir auf dem Foto sind übrigens meine Lehrerinnen!

Osaka ist vom Stadtbild das genaue Gegenteil von Kyoto. Millionenmetropole und von Wolkenkratzern, Einkaufstrassen, Restaurants und Bürogebäuden geprägt. Wenn man guten Essen oder GEschäfte machen will geht man nach Osaka sagt man! Obwohl die Stadt Osaka geschichtlich sehr wichig gewesen ist, wurde sie in den Kriegen der Zeit so zerstört, dass von den alten Gebäuden kaum etwas übrig geblieben ist. Einzig das Osaka Schloss hat überlebt... Naja, eigentlich wurde auch das zerstört, aber man hat es original-getreu wieder aufgebaut...


In den Einkaufsstrassen kann man ne Menge Geld ausgeben! Das Japaner auf Markensachen und teure Luxusartikel stehen wusste ich schon vorher, aber das das so schlimm wusste ich echt nicht. Ich hab mir das als armer Student natürlich verniffen (hihi) und hab eher in den Eletronikläden von "denden-Town" (Elekro-Stadt) herumgestöbert. Ich fands anfangs zwar lustig, aber auf Dauer ist es dann eher umbequem, wenn man sich in den viel zu kleinen und vollgestellten Gängen der Elektrogeschäfte andauernd ducken muss und aufpassen muss, nichts umzuwerfen!



In Kyoto war ich dann mit Atsushi, einem Tutor hier aus meinem Wohnheim und Dousu aus Thailand am Wochenende beim Kiyomizudera in den Bergen Kyotos! Kyoto wurde eigentlich in allen Kriegen von Bombenabwürfen verschont und so gibt es unzählige Tempel, Schreine und geschichten erzählende Ort und Gebäude aus früheren Tagen!
Der Kiyumizudera ist aber wirklich ein besonders schönes Plätzchen! Fast so alt wie Kyoto selbst liegt er über Kyoto in den Bergen, von drei Seiten von dichten Wäldern eingeschlossen. Neben dem Haupttempel (rechts), der auf unzähligen Postkarten zu finden ist, gibt es aber auch Nebentempel und Schreine (oben links) die sehr ansehlich sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kiyomizu-dera

Auch schön anzusehen sind die Gässchen die von Kyoto aus hoch zum Tempel führen. Bis heute berühmt für Traditonelles Handwerk sind die vielen kleinen Läden, die sich in den Gassen entlang befinden!
Habs mir auch nicht nehmen lassen Fächer und "japanische Schlappen" zu kaufen... Und weil die Gassen so eng sind, kommen auch keine Autos durch, so dass man sich wirklich ein wenig wie in alten Zeiten vorkommt..

So, das war mein Wochenende in Bild und Schrift.
Werde morgen wieder ein wenig durch Kyotos Geschichte laufen und Fotos machen! Geplant ist der "Touji".. Eines der Wahrzeichen Kyotos.

Zum Abschluss hab ich dann mal ein Beweisfoto zu Stande gebracht warum ich ein wenig auffalle!! Bin wohl wirklich ein wenig gross!! HAHAHAH!
wenn ihr jetzt denkt das wäre ne Ausnahme.. Ne.. Leider nicht. Es gibt leider sehr viele Herren und Damen, vorallem ältere die diese Grösse haben und mich dementsprechend mit grossen ängstlichen Augen angucken!!




1 Comments:

At 21:05, Anonymous Anonym said...

Hey Sven, nice blog!!! Lustiger Schreibstil - freu mich schon auf mehr Geschichten! Werd mal sehen, dass ich meinen auch mal update, bevor es an die Rückreise-Planungen geht...dass es schon so weit ist, kann ich kaum glauben! Naja, anywayz, freut mich, dass du so viel Spaß hast als typischer gaijin! Ganbare und bis dann!

 

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