琵琶湖 レガッタ ... BiwaSee-Regatta bzw. "Water - Peanuts"
Mit grossen Erwartungen und kleinen müden Augen stiegen Lee, Cho, Chris, Brad und ich am gestrigen morgen um 7.00 morgens in den Bus, der uns zum Biwa-See, dem Austragungort der 46. Ryukoku-Ruderregatta brachte. Wir hatten uns alle viel vorgenommen.. schliesslich ging es neben den 400€ Preisgeld für das Gewinnerboot auch um die Titelverteidigung, denn das Ausländerteam hatte wohl die letztjährige
Regatta klar gewonnen. Allerdings verbargen sich hinter den grossen Sprüchen und dem schon geplanten Investieren des Preisgeldes in Sushi und Bier vorallem bei mir leichte Bedenken. Wir hatten nämlich alle noch nie in so einer Nussschale gesessen und der Gedanke an das eiskalte Wasser unterstrich diesen Gedanken dann auch noch zwei bis dreimal.Nach der feierlichen Eröffnung durch den Präsidenten der Uni, sassen wir fünf dann relativ schnell zum ersten Mal im Boot... Es war grauenhaft. Lee, Brad und ich waren mit unseren guten 1.90m
schlicht zu gross und unser übermotivierte, durchtrainierter, chinesischer Teamkamerad Cho, sorgte mit seinen hektischen Ruderschlägen auch nicht gerade für Harmonie in der Einführungsrunde. (Ich hätte mich echt nicht gewundert, wenn wir uns im Kreis gedreht hätten... bei der Kraft die er leider nur auf der rechten Bootseite erzeugte! ^-^) Nach einer grauen
haften, niederschmetternden ersten Runde schraubten wir unsere Ziele erst mal ein wenig runter.... da sogar das ausländische Frauenteam um fast 1 1/2 min schneller auf den 300m war. Ich würde behaupten wollen, dass es fast ausschliesslich an unserem Schlacht- und Synchronisationsruf gelegen hat, den wir uns nach dem ersten verpatzten Rennen ausdachten, durch den es dann besser lief. Paddel ins Wasser -> Water. Paddel aus dem Wasser -> Peanuts (waru
m Peanuts wusste keiner so richtig, aber es war das erste lange Wort, dass uns so spontan eingefallen war!)
Und so hallte bei jedem Rennen.. Waaaaaater.... Peeeeeeeeaanuts .... über den Biwa-See! Die Lacher waren auf unserer Seite und wir gewannen deutlich die weiteren Runden und fanden uns schliesslich im Finale wieder.Die Sonne ging bereits unter als wir auf die Startposition des Finales fuhren und wir uns heiss redeten. Das Startsignal kam und Brads Stuhl brach..... Ja... Es war wunderbar wie schnell alle Hoffnungen auf den Sieg in nur einer Sekunde auf die nächste zerplatzten. Die anderen drei Boote rasten davon und wir kamen kaum von der Stelle mit nur
drei ruderten Männern. Auch alle Reklamationen nach dem Rennen brachten nichts mehr und so gewonnen die Männer in rot. Auch wenns ein wenig schade war haben wir es dann locker gesehen, denn Spass gemacht hat es auf jeden Fall, nette Leute hat man auch kennen gelernt, einen "Sitz-Kaputt-Trostpreis" und
Extra-Urkunde haben wir auch bekommen und das wichtigste... Wir sind nicht nass geworden bei den gefühlten 0°C am Biwa-See.
Gefeiert haben wir alle danach aber nur noch kurz, denn die schöne Kombination "den ganzen Tag an der frischen Luft", "Sport" und anschliessend "gutes Essen und Bier" bewirkte sehr schnell bei allen so ein "leichtes" Müdigkeitsgefühl. Ich glaube ich habe seit langem nicht mehr so gut geschlafen!!!
schlicht zu gross und unser übermotivierte, durchtrainierter, chinesischer Teamkamerad Cho, sorgte mit seinen hektischen Ruderschlägen auch nicht gerade für Harmonie in der Einführungsrunde. (Ich hätte mich echt nicht gewundert, wenn wir uns im Kreis gedreht hätten... bei der Kraft die er leider nur auf der rechten Bootseite erzeugte! ^-^) Nach einer grauen
haften, niederschmetternden ersten Runde schraubten wir unsere Ziele erst mal ein wenig runter.... da sogar das ausländische Frauenteam um fast 1 1/2 min schneller auf den 300m war. Ich würde behaupten wollen, dass es fast ausschliesslich an unserem Schlacht- und Synchronisationsruf gelegen hat, den wir uns nach dem ersten verpatzten Rennen ausdachten, durch den es dann besser lief. Paddel ins Wasser -> Water. Paddel aus dem Wasser -> Peanuts (waru
m Peanuts wusste keiner so richtig, aber es war das erste lange Wort, dass uns so spontan eingefallen war!)Und so hallte bei jedem Rennen.. Waaaaaater.... Peeeeeeeeaanuts .... über den Biwa-See! Die Lacher waren auf unserer Seite und wir gewannen deutlich die weiteren Runden und fanden uns schliesslich im Finale wieder.Die Sonne ging bereits unter als wir auf die Startposition des Finales fuhren und wir uns heiss redeten. Das Startsignal kam und Brads Stuhl brach..... Ja... Es war wunderbar wie schnell alle Hoffnungen auf den Sieg in nur einer Sekunde auf die nächste zerplatzten. Die anderen drei Boote rasten davon und wir kamen kaum von der Stelle mit nur
drei ruderten Männern. Auch alle Reklamationen nach dem Rennen brachten nichts mehr und so gewonnen die Männer in rot. Auch wenns ein wenig schade war haben wir es dann locker gesehen, denn Spass gemacht hat es auf jeden Fall, nette Leute hat man auch kennen gelernt, einen "Sitz-Kaputt-Trostpreis" und
Extra-Urkunde haben wir auch bekommen und das wichtigste... Wir sind nicht nass geworden bei den gefühlten 0°C am Biwa-See.Gefeiert haben wir alle danach aber nur noch kurz, denn die schöne Kombination "den ganzen Tag an der frischen Luft", "Sport" und anschliessend "gutes Essen und Bier" bewirkte sehr schnell bei allen so ein "leichtes" Müdigkeitsgefühl. Ich glaube ich habe seit langem nicht mehr so gut geschlafen!!!


2 Comments:
hi sven,
ich glaub es nicht. als ich den blog las, erinnerte mich deine schilderung stark an cool running. vielleicht kennst du den film: diese truppe aus jamaica, die bei der winterolympiade im 4er-bob mitmischt. jamaica und wintersport, der widerspruch an sich.
sven und wassersport genauso? ich dachte das jedenfalls bis jetzt.
glueckwunsch jedenfalls, dass ihr trocken so weit gekommen seid.
gruesse aus berlin
ebi
p.s. denk daran deine schuhe zu putzen und vor die tuere zu stellen.
yay wie geil ist das denn??? verdammt da haett ich ja auch gern mitgemacht... :) aber vielleicht waere mein stuhl auch gebrochen, vielleicht sind die dinger einfach nicht fuer Auslaender ausgelegt ^^
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