合宿 - Das japanische Boot-Camp
ただいま!Nach drei Tagen japanischem Boot-Camp bin ich gestern Abend wieder nach "Hause" gekommen! Es war nämlich Zeit für das gasshuku 合宿 - ein Trainingslager, dass so wie ich gehört habe jeder Uni-Club einmal im Jahr absolvieren muss. Und da ab Anfang September die Basketball Season anfängt, waren WIR jetzt dran mit der "japanischen Trainingshölle".Der TeamBus fuhr am Sonntag um 9.00 morgens los und brachte uns in einer Stunde soweit aufs Land hinaus, dass man ausser Wald, Wiesen und einer Sporthalle erstmal nichts anderes mehr gesehen hat. Viel Zeit sich was anzugucken hätte ich aber auch gar nicht gehabt, denn es hiess direkt, Basketball Schuhe an und ab zum Training- Und das hatte es echt in sich! Meine Herren. Ich glaub soviel bin ich noch nie in meinem Leben gelaufen. Am Ende war es 18.00Uhr und wir hatten 8 Stunden Training hinter uns gebracht. Na gut.. es waren "nur" 7 Stunden, eine Stunde wurde uns zum Mittagessen und zum ausruhen gegeben! ^^
Danach ging, bzw. schlich man zur Unterkunft, in der wir alle übernachteten. Eine altes runtergekommenes Studentenwohnheim, dass ausser Bad
und grossen Räumen eigentlich nichts zu bieten hatte. Aber man war auch so fertig, dass man nicht mehr brauchte. Man war einfach nur froh sich auf den Tatami zu legen und sich die Wunden zu lecken. Ich als Deutscher, wollte eigentlich zu aller erst einfach nur ne Dusche nehmen, aber über dieses Thema hab ich mich ja schon des öfteren ausgelassen. Die Japaner denken da irgendwie anders drüber. Zu erst wurde gegessen. Dann wurde sich ins Bett, bzw. aufs "Futon" (eine Art Matraze die auf den Boden gelegt wird) gelegt und erst mal ausgeruht oder geschlafen. Und dann gegen 22.00 fingen die ersten so langsam an über ein "Bad" zu sprechen. Und da lief mir erstmal ein Schauer über den Rücken... Japanisches Bad!!! Ist nicht so ganz mein Fall. Auf einem kleinen Schemel neben allen anderen hocken und sich abwaschen und dann in eine Art grosse "Badewanne" mit klarem heissen Wasser setzen - mit allen zusammen. Hatte anfänglich noch die Hoffnung auf eine Dusche irgendwo, aber das hatte ich mir dann schnell abgeschminkt. Also hiess es dann wirklich mit allen Teamkollegen ab ins feuchte Nass und um es mal kurz zu fassen... ES WAR DIE HÖLLE. Mein Körper war die nächstes zwei Tage bei allen ein Gesprächsthema. (>_<)
Naja, danach war ich dann einfach nur froh ins "Bett" zu gehen... aber auch das stellte ich schwieriger heraus als angenommen, denn alle 30 Mann sollten zusammen in einem Raum schlafen.. kreuz und quer im Raum lagen also die Matrazen verteilt und es wurde natürlich bis tief in die Nacht gequatscht so dass man nur schwer zur Ruhe kam. Am nächsten Morgen hiess es dann um 7 Uhr aufstehen und Essen fassen. Ich kam mir ein wenig vor wie bei der Bundeswehr. Danach wieder in die Sporthalle und den Rest kennt ihr dann schon: 8 Stunden Training, zurück ins Heim, schlafen. Ich hab mich nur diesmal, nach deutscher Manier, direkt in der Sporthalle geduscht um mir das japanische Bad zu ersparen!! hehe
Das gleich wiederholte sich dann auch nochmal ein drittes Mal und danach war ich einfach nur froh, wieder den Bus zu sehen, der uns zurück nach Kyoto brachte. Geredet wurde auf der Rückfahrt kaum noch... 3/4 der Leute schlief. Man musste sich nämlich ausruhen, weil wir heute dann wieder normales Training haben!! -> Irgendwie übertreiben die dann doch ein wenig. Aber ich muss zugeben, dass ich noch nie so fit war wie im
Moment und wenn wir dann in der Liga auch noch erfolgreich abschneiden, will ich nichts gesagt haben. Dann hatte vielleicht auch das Boot-Camp mit den Krämpfen, Schmerzen, Tapen, Icing und Schwitzen einen Sinn.
Am Freitag bin ich dann wieder für drei Tage mit dem Team unterwegs. Es geht nach Tokyo zu einem Übungsspiel. Wir fahren alle mit dem Shinkansen hin und übernachten im Hotel. Ich hoffe zum einen dass es dort DUSCHEN gibt und zum anderen, dass man diesmal neben dem Sport auch ein wenig Zeit zum Sightseeing oder zum Ausgehen hat. Man ist ja schliesslich in Tokyo!
und grossen Räumen eigentlich nichts zu bieten hatte. Aber man war auch so fertig, dass man nicht mehr brauchte. Man war einfach nur froh sich auf den Tatami zu legen und sich die Wunden zu lecken. Ich als Deutscher, wollte eigentlich zu aller erst einfach nur ne Dusche nehmen, aber über dieses Thema hab ich mich ja schon des öfteren ausgelassen. Die Japaner denken da irgendwie anders drüber. Zu erst wurde gegessen. Dann wurde sich ins Bett, bzw. aufs "Futon" (eine Art Matraze die auf den Boden gelegt wird) gelegt und erst mal ausgeruht oder geschlafen. Und dann gegen 22.00 fingen die ersten so langsam an über ein "Bad" zu sprechen. Und da lief mir erstmal ein Schauer über den Rücken... Japanisches Bad!!! Ist nicht so ganz mein Fall. Auf einem kleinen Schemel neben allen anderen hocken und sich abwaschen und dann in eine Art grosse "Badewanne" mit klarem heissen Wasser setzen - mit allen zusammen. Hatte anfänglich noch die Hoffnung auf eine Dusche irgendwo, aber das hatte ich mir dann schnell abgeschminkt. Also hiess es dann wirklich mit allen Teamkollegen ab ins feuchte Nass und um es mal kurz zu fassen... ES WAR DIE HÖLLE. Mein Körper war die nächstes zwei Tage bei allen ein Gesprächsthema. (>_<)
Naja, danach war ich dann einfach nur froh ins "Bett" zu gehen... aber auch das stellte ich schwieriger heraus als angenommen, denn alle 30 Mann sollten zusammen in einem Raum schlafen.. kreuz und quer im Raum lagen also die Matrazen verteilt und es wurde natürlich bis tief in die Nacht gequatscht so dass man nur schwer zur Ruhe kam. Am nächsten Morgen hiess es dann um 7 Uhr aufstehen und Essen fassen. Ich kam mir ein wenig vor wie bei der Bundeswehr. Danach wieder in die Sporthalle und den Rest kennt ihr dann schon: 8 Stunden Training, zurück ins Heim, schlafen. Ich hab mich nur diesmal, nach deutscher Manier, direkt in der Sporthalle geduscht um mir das japanische Bad zu ersparen!! heheDas gleich wiederholte sich dann auch nochmal ein drittes Mal und danach war ich einfach nur froh, wieder den Bus zu sehen, der uns zurück nach Kyoto brachte. Geredet wurde auf der Rückfahrt kaum noch... 3/4 der Leute schlief. Man musste sich nämlich ausruhen, weil wir heute dann wieder normales Training haben!! -> Irgendwie übertreiben die dann doch ein wenig. Aber ich muss zugeben, dass ich noch nie so fit war wie im
Moment und wenn wir dann in der Liga auch noch erfolgreich abschneiden, will ich nichts gesagt haben. Dann hatte vielleicht auch das Boot-Camp mit den Krämpfen, Schmerzen, Tapen, Icing und Schwitzen einen Sinn.Am Freitag bin ich dann wieder für drei Tage mit dem Team unterwegs. Es geht nach Tokyo zu einem Übungsspiel. Wir fahren alle mit dem Shinkansen hin und übernachten im Hotel. Ich hoffe zum einen dass es dort DUSCHEN gibt und zum anderen, dass man diesmal neben dem Sport auch ein wenig Zeit zum Sightseeing oder zum Ausgehen hat. Man ist ja schliesslich in Tokyo!


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